Wärmeplan
Allianz Regnitz-Aisch

Herzlich willkommen auf der Internetseite des kommunalen Wärmeplans für die Allianz Regnitz-Aisch.
Die Allianz Regnitz-Aisch ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf. Nachdem die Gemeinden bereits seit über 50 Jahren erfolgreich in einem Wasserzweckverband zusammenarbeiten, haben sich die vier Gemeinden dazu entschlossen die Zusammenarbeit auszubauen und eng in einer sogenannten ILE-Region zusammenzuarbeiten. Hierzu gehört nun auch das Vorhaben, gemeinsam einen interkommunalen Wärmeplan aufzustellen.
Der kommunale Wärmeplan für die Allianz Regnitz-Aisch befand sich seit Juni 2024 in der Entwicklung und wurde im Februar 2026 fertig gestellt. Die Schlussfassung ist an dieser Stelle per Download einsehbar.
Weiterer Veröffentlichungen werden ortsüblich bekannt gegeben (z.B. per Amtsblatt, Homepage und Social-Media-Kanäle der Stadt, etc.).
Das sagen die Bürgermeister der Allianz Regnitz-Aisch:
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Wärmeplanungsgesetz in seiner aktuellen Fassung verpflichtet alle Kommunen in Deutschland bis zum 30.06.2028 einen Wärmeplan zu erstellen und zu veröffentlichen. Die Gemeinden der Allianz Regnitz-Aisch haben sich dazu entschlossen, diese Aufgabe gemeinsam anzugehen. Die Wärmewende ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende und kommt in öffentlichen Debatten oft zu kurz. Dabei geht es nicht nur um die Einsparung von Treibhausgasen, sondern um die Etablierung grundlegend effizienterer Systeme, was sich letztlich auf die Energiekosten eines jeden Haushalts positiv auswirken sollte.
Bei der Umsetzung dieser Wärmewende machen wir uns keine Illusionen. Was in größeren Städten mit dichter Bebauung funktioniert, macht nicht automatisch auch bei uns im ländlichen Raum Sinn. Aufgrund der lockeren Siedlungsstruktur lassen sich Wärmenetze nur selten wirtschaftlich betreiben, so dass davon auszugehen ist, dass in den allermeisten Fällen weiterhin individuelle Lösungen gefragt sein werden. Auch wenn der Ruf der Wärmepumpe in den letzten Jahren gewaltig gelitten hat, verbirgt sich dahinter eine beeindruckend effiziente Technologie, die in Zukunft sicherlich auch noch etliche Weiterentwicklungen und Kostensenkungen erfahren wird. Wer selbst Wald besitzt, sollte damit auch in Zukunft Heizen dürfen. Das ist aber keine Lösung für die breiten Massen. Wenn bei Ihnen ein Heizungstausch ansteht, lassen Sie sich bitte beraten. Die Landkreise vermitteln kompetente Energieberater. Die Kosten dafür werden weitestgehend gefördert.
Zuletzt möchten wir Sie bitten, der Wärmeplanung gegenüber offen eingestellt zu bleiben und unser Planungsbüro bei deren Arbeit zu unterstützen. Wir Gemeinden möchten gute Lösungen für alle unsere Bürgerinnen und Bürger!
Michael Karmann
Claus Schwarzmann
Karl-Heinz Wagner
Gerhard Bauer

Das sagt Tobias Alt - Sachgebiet Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und Gemeindeentwicklung am Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken:
Die Ländliche Entwicklung Bayern unterstützt interkommunale Kooperationen seit vielen Jahren. Gerade beim Ausbau erneuerbarer Energien ist es wichtig, dass unsere Gemeinden im ländlichen Raum an einem Strang ziehen, sich eng abstimmen und ihre vorhandenen Synergien möglichst effektiv nutzen. Dies gilt bei großen Projekten zur Stromerzeugung genauso wie für die kommunale Wärmeplanung. Nur so ist diese Jahrhundertaufgabe zu meistern.

Das sagt Rebecca Schneider - Betriebsleiterin Wärmenetze - Dezentrale Energieversorgung der Firma Naturstrom:
Für die Wärmewende im Gebäudebestand braucht es vor allem Alternativen zur Ölheizung. Das Nahwärmenetz in Hallerndorf versorgt über 100 Haushalte mit nachhaltiger Wärme aus Holz- und Sonnenenergie. So wird jedes Jahr ca. 300.000 Liter Heizöl weniger verbraucht. Damit können im Vergleich zum Heizen mit Öl jedes Jahr 733 Tonnen CO2 eingespart werden.
