Flusswasserthermie

Im gleichen Prinzip wie Erd- und Luftwärmepumpen kann auch Fließgewässern mittels Wärmepumpen Energie entzogen und für Heizzwecke genutzt werden. Die Nutzung von Flussthermie als nachhaltige Energiequelle gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie eine umweltfreundliche und kontinuierliche Möglichkeit bietet, Wärme zu erzeugen und sehr gut als ergänzender Energieträger, bzw. für die Grundlast in Wärmenetzen dienen kann.

Durch das Gebiet der Allianz Regnitz-Aisch fließen mehrere Fließgewässer. Aufgrund der Größe und der Fließgewässerstruktur wird das Potenzial für Flussthermie für die Fließgewässer Regnitz und Aisch betrachtet.

Die nächstgelegene Messstelle der Regnitz befindet sich flussaufwärts in Pettstadt  (LfU 2025). Hier beträgt der MNQ, also die mittlere Niedrigwasserdurchflussmenge im Winter zwischen 1923–2009 28,9 m³/s. Jener Wert gilt als Mindestdurchfluss, der energetisch genutzt werden kann

Die betrachtete Messstelle der Aisch befindet sich in Hallerndorf  (LfU 2025). Hier beträgt der MNQ, also die mittlere Niedrigwasserdurchflussmenge im Winter zwischen 2009–2024 2,3 m³/s. Jener Wert gilt als Mindestdurchfluss, der energetisch genutzt werden kann.

Die Karten zeigt die Regnitz und die Aisch mit ihren ausgewiesenen Hochwassergefahrenflächen. Innerhalb eines Radius von 200 m entlang des Flusses wäre grundsätzlich der Bau einer Flusswasser-Großwärmepumpe denkbar. Hochwassergefahrenflächen eignen sich nicht für die Errichtung einer Flusswass-Großwärmepumpe.

Bearbeitungsstand: 13.11.2025

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